Mittwoch, 19. November 2014

Ohne Regen gibt es keinen Regenbogen





















Es gibt diese kleinen, manchmal kurzen Momente, in denen etwas Besonderes geschieht. Ein Lichtstrahl, ein Regentropfen auf der Haut, der kühle Wind im Gesicht, der Boden unter deinen Füßen, ein Duft, ein Klang, eine Melodie...

Manchmal ist der Blick verstellt, der Geist verwirrt und wir scheinen kaum in der Lage zu sein, das Lichtvolle zu erkennen, wenn es uns begegnet. Aber es ist da. Wenn du genau hinschaust, hinhörst, hinspürst, wirst du es auch entdecken. Bist du schon bereit?

Vielleicht möchtest du noch warten, noch eine Extrarunde drehen.
Lass dir Zeit. Lass dir nicht einreden, du müsstest dich beeilen.
Entscheide selbst, was gut für dich ist.


Dienstag, 18. November 2014

ÜberLebenskunst

Ein bemerkenswertes Lehrstück in Sachen Lebenskunst gab es unlängst von Harald Glööckler im Interview mit Maria Furtwängler (Talkshow 3 nach 9, November 2014). Angesprochen auf eine Anschuldigung in der Presse, die Glööcklers Karriere und sein Unternehmen existenziell bedrohte, sagt er:

G: Entweder man sagt: Das war’s jetzt, oder man wehrt sich dagegen.
Die Frage ist immer, wie geht man mit so etwas um?
Ich habe in meinem Leben viele schwierige Situationen gehabt, und ich habe sie alle gemeistert, und ich bin mit allem gewachsen.

F: Wer hat Sie da gestützt in dieser Zeit, wie sind Sie da durchgekommen? 

G: Erst mal bin ich immer derjenige, der in diesen schwierigen Situation die Nerven behält. (…)

F: Sie haben eine Wahrsagerin…

G: Ich habe eine ganze Handvoll Wahrsager, ich habe dann mal zwei angerufen... (Applaus)

F: Und die haben beide gesagt: Da kommen Sie gut raus…?

G: Ja, die haben beide gesagt: Du hast nichts gemacht, da kommst du gut raus.

F: Und wenn die beiden gesagt hätten: Ooooh, du hast nichts gemacht, aber da kommst du nicht gut raus?

G: Naja, dann hätte man gucken müssen, wie man gut rauskommt, (Gelächter, Applaus).

Aber erst habe ich die Wahrsagerin angerufen und dann meinen Anwalt. Und ich glaube das Thema ist: Was macht man daraus, wie gehe ich damit um? Ich bin ein Kämpfer, ich habe den Stier bei den Hörnern gepackt – das Verfahren wurde eingestellt. (...)
Alles, was ich im Leben erlebt habe, war am Ende für irgendetwas gut. Auch wenn es noch so schrecklich, noch so furchtbar war, dann ist es ein Teil des Lebens, das einen nach vorne gebracht hat. Man sagt ja auch so schön: was einen nicht umbringt, das härtet einen ab. Und da ist was Wahres dran.