Donnerstag, 29. November 2012

Im stillen Kämmerlein

Wer nur meditiert,
ohne sich um seine Mitmenschen
zu kümmern,
praktiziert nicht effektiv genug.

Buddhistischer Kalenderspruch


Freitag, 16. November 2012

Verdrängung oder Weisheit?

Mit der Freude, der Schönheit,
den Farben des Lebens
sollte man sich gleichstimmen.

Je weniger man über die Wunden des Daseins spricht,
desto besser.

Oscar Wilde

Dienstag, 13. November 2012

Nichts einfacher als das?

Auch glaube ich,
dass ein schlichtes und anspruchsloses äußeres Leben
für jeden gut ist,
für Körper und Geist.

Albert Einstein

Unser modernes Leben kann mitunter ganz schön anstrengend und kompliziert sein. Wir haben nicht nur im Beruf viele Aufgaben zu bewältigen, auch das Privatleben wird zum Stressfaktor. Wer viele Möglichkeiten hat, steht vor der sprichwörtlichen Qual der Wahl. Darum ist es auch kein Wunder, dass sich viele Menschen nach mehr Ruhe sehnen. Die beschauliche Einfachheit, mit der frühere Generationen ihr Leben gelebt haben, ist dann aber oft so karg und einschränkend, dass sie als modernes Lebenskonzept schlichtweg nicht mehr funktioniert.

In der Sendung "Das einache Leben" diskutiert Gert Scobel mit dem Abtprimas Notker Wolf und der Philosophin Svenja Flaßpöhler über die neue Askese und den Rückzug aus dem Alltag. Davor, um 20.15 Uhr, gibt es die Wissenschaftsdoku "Gegen den Strom - Zurück in die Region".

3sat, 15. November 2012, 21 Uhr  (Wiederholung)

Freitag, 9. November 2012

Montag, 5. November 2012

Harte Zeiten - Neue Impulse durch Coaching?

In wirtschaftlich rauen Zeiten haben die meisten Menschen vor allem eins im Sinn: über die Runden kommen. Die große Nachfrage bei unserer letzten Buchverlosung ist symptomatisch: während allenthalben die Kosten steigen, sinken die Einkommen und die viel zitierte Schere zwischen "Arm und Reich" geht immer weiter auseinander. Erst mal den Lebensunterhalt sichern, lautet die Devise, alles andere gilt als purer Luxus. Sparen wir da womöglich an der falschen Stelle?

Vor gut zehn Jahren sah die Welt noch etwas anders aus. Die "New Economy" boomte, alle waren optimistisch, und große Unternehmen leisteten sich hausinterne Weiterbildungsmaßnahmen, in denen vornehmlich Führungskräfte, aber auch einfache Mitarbeiter so etwas wie "Persönlichkeitsentwicklung" erfahren konnten. Die weichen Faktoren sind im schwierigen politischen und wirtschaftlichen Umfeld seit 2001 immer weiter an den Rand gedrängt worden. Zahlen, Daten, Fakten bestimmen den unternehmerischen Alltag, Firmen trennen sich von ihren Mitarbeitern, um Kosten zu sparen, und die verbliebene Belegschaft strampelt im Hamsterrad. Auch hier geht die Schere auseinander: wenige haben viel Arbeit und viele von ihnen gehen langsam aber sicher unter der Last der Anforderungen in die Knie. Gesundheit ist keine rein körperliche Angelegenheit, sondern auch eine Frage der Psyche. Sicher: Wer körperlich fit ist, wird nicht so leicht krank. Wer mental stark ist, kann Stress besser bewältigen oder gar nicht erst aufkommen lassen.